Die Patientenverfügung dokumentiert Ihre Entscheidung über die Einleitung oder den Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen, wenn Sie hierzu selbst nicht mehr in der Lage sind. Eine Beglaubigung ist nicht zwingend ( gesetzliche Vorgabe: Schriftform ), wird aber zur Erhöhung der Akzeptanz empfohlen. Dateiformat: ausfüllbares pdf.

  • Aufzählung der Grundvoraussetzungen (Krankheiten)
  • Benennung der Eingriffe nach Vorgaben des BGH
  • Anlage zur konkreten Lebens-und Behandlungssituation
  • Erklärung zur Organspende mit ja/nein/Widerspruch

Leseprobe: Patientenverfügung

Für den Fall dass ich, 

...

nicht mehr in der Lage bin, meinen wirklichen Willen selbst zu äußern, und:

mein Grundleiden nach ärztlicher Überzeugung irreversibel, also unumkehrbar ist und

die Notwendigkeit des Einsatzes künstlicher Hilfsmittel zum Überleben besteht und ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit trotz Ausschöpfung aller medizinischen

Möglichkeiten das Bewusstsein niemals wiedererlangen werde, weil ich an einer

  1. schweren Dauerschädigung des Gehirns leide, wie hochgradiger Bewusstseinstrübung durch Hirnabbauprozesse (Demenzerkrankung) oder Bewusstlosigkeit (Koma/Wachkoma);

  2. oder bei mir lebenswichtige Organfunktionen dauerhaft ausgefallen sind;

  3. oder ich mich im Endstadium einer zum Tode führenden Krankheit befinde;

  4. oder ich mich im unmittelbaren Sterbeprozess befinde,