Eine Betreuungsverfügung gibt Ihnen die Möglichkeit, zu bestimmen, wer Ihre persönlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten regeln soll und auch wie für den Fall, dass ein Betreuer bestellt werden muss. Eine Anordnung entfällt aber in der Regel, wenn Sie einer Vertrauensperson umfassend Vollmacht erteilen haben.

  • Selbst bestimmen, wer gesetzlicher Betreuer werden soll
  • Persönliche Wünsche bei der Aufgabenerledigung formulieren
  • Bestimmungen zur Verwaltung von Einkünften und Vermögen
  • Regelungen zur Verwertung des Vermögens im Bedarfsfall

Leseprobe: Betreuungsverfügung

Ich,

 

Name, Vorname, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift
 

beantrage,

im Fall meiner Betreuungsbedürftigkeit für mich einen Betreuer zu bestellen für die Aufgabenkreise Vermögens- und Personensorge, also für sämtliche regelungsbedürftigen Angelegenheiten.

Für diesen vorgenannten Fall des Eintritts meiner Betreuungsbedüftigkeit treffe ich nachfolgende Anordnungen:
 

  1. Betreuer

Zum Betreuer für meine persönlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten schlage ich dem zuständigen Betreuungsgericht nachfolgende Person vor:

 

 

Alternative:

Zum Betreuer für meine persönlichen Angelegenheiten schlage ich dem zuständigen Betreuungsgericht nachfolgende Person vor:

 

Zum Betreuer für meine vermögensrechtlichen Angelegenheiten schlage ich dem zuständigen Betreuungsgericht nachfolgende Person vor:

 

Falls in Angelegenheiten, die sich überschneiden, die Betreuer nicht einig sein sollten, soll der Betreuer mit dem Aufgabenbereich für die persönlichen/vermögensrechtlichen Angelegenheiten ( nicht Gewünschtes bitte streichen ) entscheiden.

Sollte der/die Vorgenannte das Amt nicht annehmen oder nach der Annahme wegfallen, so schlage ich ersatzweise nachfolgende Person als Betreuer vor: