Grundsätzlich müssen Darlehensverträge unter nahen Angehörigen Vereinbarungen über Laufzeit, Art und Weise der Rückzahlung sowie Höhe und Zahlungszeitpunkt der Zinsen enthalten. Das entspricht zum einen den Vorgaben der Finanzverwaltung, zum anderen verhindern klare Regelungen und Absprachen Streit; dem trägt das Formular Rechnung.

  • Inhalt nach den Vorgaben der Finanzverwaltung (§ 15 AO)
  • Welchen Verwendungszweck soll das Darlehen haben
  • Variablen zur Darlehensdauer (feste/offene Laufzeit)
  • Anpassungsmöglichkeit der Zinshöhe während Laufzeit

Leseprobe: Darlehensvertrag mit Angehörigen

§ 1 |   Darlehensgewährung

Der Darlehensgeber gewährt dem Darlehensnehmer, der als berufstätiger ... wirtschaftlich selbständig ist, als Darlehensnehmer ein Darlehen in Höhe von x00.000,00 EUR (in Worten: x-tausend Euro) -Darlehensnennbetrag-.

 

§ 2 |   Konditionen und Kosten

  1. Der Auszahlungssatz beträgt 100 % des Darlehensnennbetrages. Der Nettodarlehensbetrag (Auszahlbetrag) beläuft sich danach auf x00.000,00 EUR.

  2. Das Darlehen wird mit einem marktüblichen Festzinssatz von x,x % p.a. auf den Darlehensnennbetrag - oder bei vorzeitigen Teilrückzahlungen auf die aktuelle Darlehensvaluta - ab dem xx.xx.xxxx verzinst.

  3. Die Zinsen sind monatlich, jeweils zum letzten Werktag des Kalendermonats auf das Konto des Darlehensgebers bei folgendem Kreditinstitut: Name, IBAN, BIC zur Gutschrift zu bringen, beginnend                      mit dem xx.xx.xxxx. ( ggf. ergänzend: Für das erste Kalenderhalbjahr/Quartal xxxx sind die angefallenen Zinsen in einer Gesamtsumme spätestens bis zum xx.xx.xxxx auf das vorstehende Konto zur Gutschrift zu bringen.)

 

§ 3 |   Verwendungszweck

Das Darlehen wird dem Darlehensnehmer von dem Darlehensgeber zum Zweck der Deckung der Anschaffungskosten für den ( z.B. ) Hauskauf in xxxxx Ort, zur Vermeidung einer Darlehensaufnahme über einen fremden Dritten ( Kreditinstitut ) gewährt.