betreuung

Bei der Betreuung im Rechtssinne handelt es sich um die von einem Betreuungsgericht angeordnete gesetzliche Vertretung für einen Volljährigen, der seine eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst besorgen kann. 

Zu den regelungsbedürftigen "Angelegenheiten" gehört alles, was den persönlichen und vermögensrechtlichen Lebensbereich betrifft.

Würde es sich um einen Minderjährigen handeln, so wären die Eltern oder ein Vormund gesetzlicher Vertreter. 

Die rechtliche Betreuung ist damit das Gegenstück zur elterlichen Sorge bzw. Vormundschaft für einen Minderjährigen. Daher verweisen zur Vermeidung von Wiederholungen auch viele Vorschriften aus dem Betreuungsrecht auf die Bestimmungen zur Vormundschaft. 

Premiuminhalte Betreuung

Die Rubrik „Betreuung“ enthält Informationen über die Anordnung einer rechtlichen Betreuung und ihre Folgen. Wann wird ein Betreuer bestellt, kann der Betreute diesen selber auswählen. Darf bei Anordnung einer Betreuung der Betreute auch weiterhin selbst handeln oder gibt es Einschränkungen. Geht eine erteile Vorsorgevollmacht immer einer Betreuungsanordnung vor.

Betreuungsverfügung

Eine Betreuungsverfügung gibt Ihnen die Möglichkeit, zu bestimmen, wer Ihre persönlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten regeln soll und auch wie, für den Fall, dass ein Betreuer bestellt werden muss. Eine Anordnung entfällt aber in der Regel, wenn Sie einer Vertrauensperson umfassend Vollmacht erteilen haben.