erbauseinandersetzung

Die Erbengemeinschaft ist nach dem Gesetz keine Dauergemeinschaft; sie wurde zur Abwicklung und Aufteilung des Nachlasses geschaffen, also nur auf Zeit.

Als Vermögensgemeinschaft hat sie keine eigene Rechtspersönlichkeit und kann daher als solche weder klagen noch verklagt werden.

Es ist eine unfreiwillige “Zwangsgemeinschaft”, die auf Auseinandersetzung angelegt ist.

Daher verwundert es nicht, dass die Aufhebung von jedem Miterben verlangt und betrieben werden kann und es dabei nicht selten zu Streit kommt.

Die Auflösung der Erbengemeinschaft wird vollzogen durch die Erbauseinandersetzung.

Premiuminhalte Erbauseinandersetzung

Die Rubrik „Erbauseinandersetzung“ informiert Sie darüber, wie eine Erbengemeinschaft, die mit dem Erbfall bei einer Mehrheit von Erben durch Gesetz entsteht, aufgelöst werden kann. Da zunächst allen Erben alles zur gesamten Hand gehört, ist es gut zu wissen, worauf Sie achten müssen und wie Sie die Auseinandersetzung durchführen. Denn nicht immer geht es dabei friedlich zu.

Erbauseinandersetzung

Das Vertragsmuster sieht die vollständige Auflösung der Erbengemeinschaft vor. Bei Grundstücken im Nachlass ist die notarielle Beurkundung zwingend. Für diesen Fall gibt Ihnen das Vertragsmuster vorab einen guten Überblick, was regelungsbedürftig ist und worüber Sie sich mit den Miterben einigen müssen.

Erbteilsübertragung

Das Formular ist ein Muster für einen Erbteilskauf. Der Erbteilskauf bedarf der notariellen Beurkundung. Der veräußernde Erbe scheidet damit aus der Erbengemeinschaft aus und erhält bares Geld statt abstrakter Eigentumsquoten an diversen Nachlassgegenständen. Die Miterben haben hierbei ein gemeinschaftliches Vorkaufsrecht.