erbrechtsverordnung

Für Erbfälle seit dem 17.8.2015 -also Todeszeitpunkt ab Geltungsbereich- gilt in den Mitgliedstaaten der EU mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs, Irlands und Dänemarks die Europäische Erbrechtsverordnung (EuErbVO).

Hintergrund für diese Verordnung ist der Umstand, dass es nach Angaben der Europäischen Kommission jährlich in der EU ca. 450.000 internationale Erbfälle gibt mit einem Volumen von insgesamt ca. 123 Milliarden Euro.


Der Anwendungsbereich der Verordnung umfasst die Rechtsnachfolge von Todes wegen, also den Übergang von Vermögenswerten, Rechten und Pflichten von Todes wegen.

Die Verordnung gilt unabhängig, ob ein Fall gesetzlicher oder testamentarischer Erbfolge vorliegt.

Premiuminhalte Erbrechtsverordnung

Die Rubrik "Erbrechtsverordnung“ informiert Sie über die europäischen Regeln zur Zuständigkeit und die Verfahrensabläufe, wenn ein Deutscher seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen EU-Staat hat und dort verstirbt. Welche Nachlassplanung ist in diesem Fall wichtig (Testamentsform, Rechtswahl). Wie erfolgt die Nachlassabwicklung.